Versicherungen

Unabhängig davon, ob Sie Bauherr sind, Ihre Immobilie selbst bewohnen oder diese als Rendite-Objekt vermieten wollen: Sie sollten für alle Eventualitäten bestmöglich abgesichert sein, damit ein Schadensfall keine allzu großen finanziellen Konsequenzen fordert.

Ich berate Sie gern zu den verschiedenen Möglichkeiten der Absicherung:

Akkordeon

Verbundene Wohngebäudeversicherung - Schutz für das Gebäude!

Ein Sturm deckt das Dach ab, ein Rohrbruch flutet die Räume, Brand durch einen Blitzeinschlag verursacht einen Brand – solche Schadensfälle kann niemand ganz ausschließen. 

Eine verbundene Wohngebäudeversicherung kommt für Schäden auf, die Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasser anrichten. Sie gehört zu den unverzichtbaren Versicherungen für Immobilieneigentümer. In gefährdeten Gebieten sollte der Schutz auf Elementarschäden durch Erdrutsch oder Hochwasser erweitert werden. Wie wichtig das ist, haben die Überschwemmungen im Frühsommer 2013 auf dramatische Weise deutlich gemacht. Handelt es sich bei der Immobilie um eine Eigentumswohnung, schließt die Eigentümergemeinschaft die Wohngebäudeversicherung ab. Die Eigentümer zahlen anteilig. Die notwendige Deckungssumme wird nach dem Wert des Hauses berechnet.

Haftpflicht - Wenn der Eigentümer haftet!

Privathaftpflicht / Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht / Wohnungshaftpflichtversicherung

Ein lockerer Ziegel fällt vom Dach auf ein parkendes Auto oder ein Besucher stürzt im Winter auf dem nicht geräumten Gehweg vor dem Haus. Wenn Unbeteiligte zu Schaden kommen, schützt eine Haftpflichtversicherung den Eigentümer vor den Folgekosten. Wer seine Immobilie selbst nutzt, ist in diesen Fällen von der Privathaftpflichtversicherung geschützt, die jeder Bürger haben sollte. Bei vermietetem Wohneigentum braucht man eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Auch sie wird bei Eigentumswohnungen von der Eigentümergemeinschaft abgeschlossen. Allerdings gilt sie nur im Bereich des Gemeinschaftseigentums, nicht aber in der vermieteten Wohnung. Eigentümer, die sichergehen wollen, schließen deshalb eine Wohnungshaftpflichtversicherung ab. Sie haftet für die – eher seltenen – Schadensfälle in der Mietwohnung, für die nicht der Mieter haften muss. Eine fehlerhaft gesicherte Deckenverkleidung, die auf einen Besucher stürzt, könnte so ein Fall sein.

Mietausfallversicherung / Mietnomadenversicherung

Versicherungen für Immobilieneigentümer als Vermieter

Für Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung vermieten, ergeben sich zusätzliche Risiken aus dem Mietverhältnis. Die Unterhaltung und Instandhaltung einer Immobilie kostet viel Geld, deshalb ist Mietausfall über längere Zeit ein von Vermietern gefürchtetes Szenario.
Wer eine Mietausfallversicherung abschließen möchte, die zahlt, wenn Wohnräume aufgrund von Feuer, Rohrbruch oder Sturm vorübergehend unbewohnbar sind, sollte zunächst seine Wohngebäudeversicherung prüfen. Meist sind dort Mietausfälle für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten mit abgedeckt.

Ich empfehle Ihnen eine Mietausfallversicherung auch Mietnomadenversicherung genannt. Sie springt für säumige Mieter oder die von ihnen verursachten Sachschäden ein. Experten halten einen gründlichen Check der Zahlungsfähigkeit potenzieller Mieter für sehr wichtig.

Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutzversicherung

Das man als Immobilienbesitzer mit einem Mieter oder auch mit Nachbarn in einen Streit gerät, kann durchaus vorkommen. Sollte dieser dann vor Gericht enden, ist man mit einer vorher abgeschlossenen Wohnungs- und Grundstücksrechtschutzversicherung gut beraten. Die Kosten werden damit aufgefangen. Empfohlen wird eine Versicherungssumme von ca. 250.000 Euro. 

Die Deckungskonzepte gibt es auch im Paket mit dem Privatrechtsschutz und Verkehrsrechtsschutz, was in der Regel preiswerter ist als eine Einzelversicherung.

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